Günstig Heizen mit Infrarotheizung und Photovoltaik


Der Wärmemarkt hat mit etwa 40 Prozent den größten Anteil am Energieverbrauch in Deutschland. Er bietet damit ein großes Potential zur Kosteneinsparung und zur Reduktion der CO2-Emissionen. Das gilt insbesondere für Infrarotheizungen in Form einer Sockelleisten-Heizung, sofern sie an allen Außenwänden montiert, richtig dimensioniert, optimal eingestellt und über ein hochwertiges Thermostat regelbar ist.

Infrarotheizungen erzeugen vergleichbar der Sonne bzw. Sonnenstrahlen elektromagnetische Wellen in einem Wellenlängenband zwischen 3 und 50 Mikrometer. Sie wärmen nicht wie herkömmliche Heizungen die Luft, sondern die angestrahlten Festkörper wie Wände, Möbel und Personen, die die Wärme aufnehmen und an die Umgebung wieder abstrahlen. Ihre größten Vorteile sind die schnelle Erwärmung von Gegenständen und Körpern, die geringe Vor- und Nachwärmezeit sowie die Vermeidung von Wärmeverlusten in Brenner, Kamin und langen Leitungen bis zum Heizkörper. Infrarotheizungen können gegenüber einer konventionell mit Öl oder Gas befeuerten Heizung bis zu 50 Prozent Energie einsparen.

Der größte Nachteil der zumeist mit Strom betriebenen Infrarotheizungen ist der mit bis zu 30 Cent pro Kilowattstunde hohe Strompreis.   

Das Vendura-Institut prüft seit Dezember 2017 die Einsparpotentiale von Infrarotheizungen. Bereits heute zeichnet sich ab, dass Infrarotheizungen in Kombination mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage deutlich wirtschaftlicher sein können als Öl- und auch Gasheizungen. Das gilt insbesondere für Standorte, an denen kurz- oder mittelfristig eine heute technisch veraltete Heizungsanlage erneuert werden muss.

Interessierte Leser erhalten auf Anfrage gerne weitergehende Informationen zu besonders sparsamen Infrarotheizungen.